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BV Townhouses, 10117 Berlin Friedrichswerder

ERLÄUTERUNGSBERICHT : ... Luxuswohnhäuser am Auswärtigen Amt ...

Das Auswärtige Amt in Berlin - Mitte ist erst jetzt wieder umgeben von einem exquisiten Areal. Lange war das Gelände unbebaut, eine Brache, die in nichts daran erinnerte, dass dort einmal Höflinge und die Angestellten des Hohenzollernhofes sowie Patrizier und Bänker gewohnt hatten. Es gehörte viel Phantasie dazu, sich dort ein funktionierendes Stadtviertel vorzustellen. Der 2. Weltkrieg hatte die einstige Bebauung gleichsam pulverisiert. Die DDR-Oberen ließen die Trümmer abräumen und einen Parkplatz auf den Kellern der vormaligen Häuser errichten, zu denen auch das Bankhaus Bleichröder gehörte. Das Zentralkomitee der SED und das Politbüro zogen gegenüber in das ehemalige Gebäude der Reichsbank ein, das heute zum Auswärtigen Amt gehört. Anwohner waren hier zu DDR-Zeiten nicht erwünscht.

Von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurden über ein Gutachterverfahren Stadthaustypen entwickelt. Die Häuser werden "Berlin Townhouses" genannt, weil sie individuelles und zugleich innerstädtisches Wohnen im Haus mit Garten ermöglichen - mitten im historischen Zentrum Berlins.

Am nördlichen Ende des Friedrichswerders erinnert der Straßenname "Hinter dem Gießhaus" an das einstige königliche Gießhaus. Heute befindet sich an diesem Ort das Deutsche Historische Museum. das Zeughaus ist das älteste Gebäude am Boulevard Unter den Linden und beherbergt das Deutsche Historische Museum. Das spätklassizistische Kronprinzenpalais Unter den Linden 3 wurde im 2. Weltkrieg zerstört und 1968 wieder aufgebaut. Direkt gegenüber dem Zeughaus wurde im Jahre 2003 das Komman-dantenhaus Unter den Linden 1 wieder aufgebaut. Südlich schließt sich der Schinkelplatz an. Die Friedrichswerdersche Kirche wurde 1930 von Karl Friedrich Schinkel am Werderschen Markt erbaut. Zwischen der Friedrichswerderschen Kirche und dem Spreekanal stand bis 1962 die ebenfalls von Schinkel erbaute Bauakademie. Es gibt Bestrebungen, die Bauakademie wieder originalgetreu aufzubauen. Zwischen dem Spreekanal und der Kurstraße liegt das Haus am Werderschen Markt. Es wurde zwischen 1934 und 1940 für die Reichsbank errichtet und war von 1959 - 1999 der Sitz des Zentralkomitees der SED. Nach umfangreichen Umbauarbeiten wird es seit 1999 vom Auswärtigen Amt genutzt. Gegenüber der Friedrichwerderschen Kirche liegt am Werderschen Markt das im Jahr 1999 fertig gestellte neue Eingangs-gebäude des Auswärtigen Amtes. Die Townhouses sind auf der ehemaligen Freifläche zwischen der Kurstraße und dem Hausvogteiplatz im Rahmen des Planwerks Innenstadt mit mehrgeschossigen Reihenhäusern nach Amsterdamer Vorbild realisiert.

Charakteristisch sind die langen, schmalen Parzellen, die zu originellen unkonventionellen Grundrissen geführt haben, als auch an das traditionelle, bürgerliche Wohnen anknüpfen.

Die städtischen Häuser sind 5 Geschosse hoch und in der Regel 6,50 m breit. Die Grundstücksgrößen bewegen sich zwischen 125 und 280 m².

Die Nutzflächen der Gebäude betragen zwischen 400 bis 600 m².

Von unserem Büro wurden 2 Townhouses in den Leistungsphasen 6 - 9 und 1 Townhouse in den Leistungsphasen 4 - 9 betreut.

Die Ausführung erfolgte in den Jahren 2004 - 2007.

Die reinen Baukosten betrugen jeweils pro Townhouse ca. 1,0 Mio Euro.

Fotos und Details zum Projekt

OPPERTSCHNEE - PROJEKTPARTNER GmbH - Friedbergstraße 12 - 14057 Berlin - Telefon: 030/315 924 0 - info@oppert-schnee.de