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BV Generalsanierung und Umbau Investitions Bank Berlin (IBB), Rückbau Stammgebäude und Neubau Verbindungsbaukörper
Bundesallee 210, 10719 Berlin

ERLÄUTERUNGSBERICHT : ... IBB-Hochhaus an der Bundesallee ...

Das IBB-Hochhaus wurde 1971 - 1975 von den Architekten Hendel, Haseloff und Hotzel (Planungsgruppe H3) als Verwaltungsgebäude für die Wohnungsbau-Kreditanstalt erbaut. Das 13-geschossige Hochhaus steht parallel zur Bundesallee, riegelt die ursprünglich hier einmündende Regensburger Straße bis auf eine Fußgängerpassage vollkommen ab, d.h. ein typisches Beispiel für die in der Stadtplanung der 70er Jahre häufig praktizierte Aufhebung früherer Wege- und Straßenführungen. Über die Wohnungsbau-Kreditanstalt wurde größtenteils der soziale Wohnungsbau in Berlin finanziert. 1993 ging sie in der Investitionsbank auf.

Bei dem Bauvorhaben IBB handelte es sich um den Umbau und die Generalsanierung des 1971 - 1975 erbauten Hochhauses an der Bundesallee sowie die Erstellung eines zweigeschossigen Neubaus als Verbindungsbaukörper.

Die Planung und die Ausführung dieser Baumaßnahme erfolgte in den Jahren 1996 - 2003.

Die Gebäude haben insgesamt eine Bruttogeschossfläche von ca. 12.000 m².

Die Baukosten betrugen 50 Mio €.

Das Bauvorhaben wurde von uns in den Leistungsphasen 6 - 9 betreut.

Das auf den Grundstücken Bundesallee 210, Nachodstraße 8 und Regensburger Straße 21 - 23 be-findliche Gebäudeensemble wurde in den Jahren 1971 bis 1975 als Verwaltungsgebäude für die Wohnungsbaukreditanstalt Berlin (WBK) errichtet. Mit der Gründung der Investitions Bank Berlin (IBB) als Nachfolgeorganisation der aufgelösten WBK sollte eine stärkere aktive Hinwendung zur Öffentlichkeit sowie eine allgemeine Steigerung der Aktivität des Hauses einhergehen.

Das Stammgebäude der IBB besteht aus einem 13-geschossigen Hochhaus und einem 5-geschossi-gen Flachbau. Nach erfolgter Asbestsanierung wurden die Gebäudekörper wieder für eine Büronut-zung ausgebaut.

Die Grundkonstruktion des Stammgebäudes besteht vom Keller bis zum 2. Obergeschoss aus Stahl-beton und ab dem 2. Obergeschoss aus einem Stahlskelettbau. Zwischen dem Hochhaus des Stammgebäudes und dem neu errichteten Erweiterungsbau zwischen Regensburger Straße und Nachodstraße wurde ein 2-geschossiger Verbundungsbaukörper als Neubau errichtet. Zur Umsetzung dieser Planungen war ein umfangreicher Abbruch erforderlich. Dieser betrifft in erster Linie das Parkdeck, den Laden im EG und die Treppen im Kern K2 zwischen EG und 2. OG. Im Bereich des Flachbaus wurden die Außenwände zur Spichern- und Regensburger Straße erneuert. Tragende Konstruktionen wurden nach Angabe der Statik in bestehende Konstruktionen eingebunden

Die neu erstellte mehrschalige Fassade wurde als Abluftkastenfenstersystem mit einer äußeren ge-schlossenen und thermisch ausgebildeten Schale versehen. Diese Fassade unterstützt das energetische Konzept des Stammgebäudes, so dass als Ergebnis ein verbessertes ökologisches und ökonomisches Resultat erzielt wurde.

Die bauzeitliche dunkelbraune Aluminiumfassade wurde zurückgebaut und durch eine grüne Granit- und Glasverkleidung ersetzt.

Die außenliegenden Treppenhauskerne K1 und K3 erhielten eine verbesserte Wärmedämmung sowie eine Natursteinverkleidung angepasst auf die farbliche Gestaltung der Aluminiumfassade. Der gesamte Innenausbau der Gebäude einschließlich technisch hochwertiger Haustechnik wurde in Funktion und Art der Ausstattung sowohl für die Normalbüroräume als auch für die Sonderräume auf die anspruchsvollen Bedürfnisse des Bauherrn abgestimmt.

Fotos und Details zum Projekt

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